Ev. Kita Reppenstedt, Fotos: C. George

Kita Reppenstedt

Unsere Ev.-luth. Kita liegt im Herzen von Reppenstedt, unmittelbar zur dazugehörigen Kirchengemeinde und in unmittelbarer Nähe zur Grundschule. In unserem Kindergarten können bis zu 104 Kinder betreut werden. In zwei Vormittagsgruppen können  30 Kinder zwischen drei und sechs Jahren den Kindergarten besuchen. In der ¾-Gruppe und der Ganztagsgruppe werden jeweils bis zu 25 Kinder betreut. In der Integrationsgruppe stehen insgesamt 14 Plätze zur Verfügung, davon 4 Plätze für Kinder mit einem besonderen Förderbedarf. Für unsere Familien bieten wir – je nach Betreuungszeit – unterschiedliche Sonderöffnungszeiten an.

Insgesamt stehen 16 pädagogische Fachkräfte, zwei Reinigungskräfte und eine hauswirtschaftliche Mitarbeiterin zur Verfügung, sowie ein Hausmeister für entsprechende Aufgaben. Jede Gruppe unseres Kindergartens wird von zwei Erzieher*innen betreut. Für die Integrationsgruppe stehen 4 Mitarbeiter*innen  zur Verfügung.

Eingewöhnung
Jedes Kind hat sein eigenes Tempo während der Eingewöhnung. Angelehnt an das „Berliner Eingewöhnungsmodell“ finden wir für jedes Kind und für jede Familiensituation eine individuelle Lösung. Die Erzieher*innen sind bereits vor der Eingewöhnung im Austausch mit den Eltern, um für das Kind eine gute Lösung zu finden.

Während der Eingewöhnung werden die Kinder von den Eltern begleitet. Im steigenden Umfang verlassen die Eltern auch mal die Kindergruppe bis das Kind bereit ist, die jeweils gewünschte Betreuungszeit ohne Eltern in die Kita zu gehen.

Pädagogik
„Hilf mir, es selbst zu tun. Zeig mir, wie es geht. Tu es nicht für mich.
Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld, meine Wege zu begreifen.
Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will.
Mute mir Fehler zu, denn aus ihnen kann ich lernen.“

(Zitat Maria Montessori)

Jeder Tag bietet dem Kind unzählige Erfahrungen und Lernfelder in denen es sich ausprobieren kann. Dabei ist es uns wichtig, dass das Kind als Akteur seiner Entwicklung agiert und seine eigenen Lernschritte im individuellen Tempo und Bedürfnis gestaltet. Dafür bieten wir unterschiedliche Räume, Spielmöglichkeiten und Angebote an. Wir beobachten die Kinder, um daraus Rückschlüsse für ihre Bedürfnisse und Interessen zu gewinnen. Daraus gestalten wir das pädagogische Angebot – je nach Entwicklungsstand des Kindes. Wir bieten uns an – da wo Unterstützung erforderlich ist. Wir begleiten – da wo Begleitung gewünscht ist. Wir lassen Freiräume – da wo die Kinder sie ausfüllen. Wir strukturieren – da wo Kinder diese Sicherheiten brauchen.

„Das Kind hat das Recht, ernst genommen, nach seiner Meinung und seinem Einverständnis gefragt zu werden.“ (Zitat Janusz Korczak)

Die Kinder werden – je nach Entwicklungsstand – in Entscheidungsprozessen mit einbezogen. Sie lernen dadurch u.a. Verantwortung zu übernehmen und üben sich im demokratischen Grundverständnis.

Sprache & Sprechen
„In einem lebendigen Kita-Alltag, in dem Kinder angenommen, wahrgenommen und ernst genommen werden, in dem Erwachsene ihnen zuhören und ihnen Zeit zum Reden und zum Bewegen geben, findet täglich eine optimale Sprachförderung statt.“ (Antje Suhr „Sätze rollen-Wörter fliegen…“2008)

Jedes Kind braucht daher die möglichst günstigsten Bedingungen zur sprachlichen Entwicklung:

  • Sprechen lernen braucht das Zusammensein mit großen und kleinen Menschen
  • Sprechen lernen braucht Zeit und Raum
  • Sprechen lernen braucht Interaktion
  • Sprechen lernen braucht Handlungs- und Bewegungsfreiräume
  • Sprechen lernen braucht vielfältige Erfahrungen mit Gegenständen und Materialien

Wir bieten unseren Kindern eine Atmosphäre und die Möglichkeiten, all diese Bedingungen zu erfahren. Dabei begleiten wir die Kinder im Spracherwerb und in ihrer Dialogfähigkeit. Im Bemühen, den Kindern stets Anreize zum "Sprechen" zu geben, gestalten wir die pädagogische Arbeit abwechslungsreich und dem jeweiligen Entwicklungsstand der Kinder entsprechend.

Dabei wird berücksichtigt:

  • die Selbstgestaltung von Lern- und Entwicklungsprozessen durch die Kinder
  • bedürfnisorientiert sein für unterschiedlich entwickelte und motivierte Kinder

Tägliche Gesprächsrunden (zum Beispiel: Stuhlkreis), gewollte und geförderte Gespräche während der Mahlzeiten, entsprechende Kinderliteratur, Spiele, die zum Dialog anregen, gegenseitiges Zuhören, verschiedene Medien usw. schaffen für die Kinder Lernfelder, in denen das Sprechen und die Sprache neue Anreize erhält. Das Konzept der „Alltagsintegrierten Sprachförderung“ bietet hier eine optimale Förderung für jedes Kind.

Bewegung
Bewegungserziehung ist – wie Alltagsintegrierte Sprachförderung –  ein wichtiges  Element unserer Pädagogik. Gerade in Zeiten, in denen der natürliche Bewegungsdrang der Kinder zunehmend eingeschränkt wird. In der aktiven Bewegung (laufen, springen, klettern usw.) können Kinder ihre Gefühle ausleben und bewältigen. Sowie Freude, sowie Wut. Kinder üben in der aktiven Bewegung ihr motorisches Können. Bewegungserziehung bedeutet für uns sowohl spielen im Bewegungsraum, als auch Exkursionen in die nähere Umgebung (zum Beispiel Landwehr, Wald und Spielplätze), sowie rhythmische Erziehung  und die Nutzung des Außengeländes.

Religion
Religionspädagogik ist keine besondere Pädagogik für bestimmte Lebenssituationen, sondern integraler Teil des Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrags unserer Kindertageseinrichtung. Kinder haben ein Recht auf Religion. Dabei ist religiöse Bildung ein wichtiger Teil eines umfassenden Bildungsansatzes. Als Teil des evangelischen Profils einer Kindertageseinrichtung sind eine wertebezogene Erziehung und Bildung und eine offene Haltung der Mitarbeitenden zu den religiösen Fragen und Vorstellungen der Kinder von besonderer Bedeutung.

In regelmäßigen Abständen gestalten wir mit unser Diakonin Andachten für die Kinder und feiern Familiengottesdienste (z.B. Willkommensgottesdienst, Verabschiedungsgottesdienst etc.) mit unserem Pastor. Die Teilnahme an Gemeindeveranstaltungen für Familien ist uns als Teil der Kirchengemeinde selbstverständlich.

Essen
Eine besondere Gemeinschaft erleben die Kinder bei gemeinsamen Mahlzeiten. Sei es beim Frühstück, dem Mittagessen oder der Schmausepause. Uns ist es wichtig, dass Kinder unterschiedliche Mahlzeiten kennen lernen und probieren können. Der Geschmack der Kinder befindet sich noch in der Entwicklung, somit ist uns eine Vielfalt ebenso wichtig, wie auch das „gewohnte“. Die gemeinsamen Mahlzeiten werden von den Kindern zum Dialog oder zum Philosphieren mit den Erzieher*innen genutzt. Dabei ist es uns ebenso wichtig, dass jedes Kind in seinem eigenen Tempo essen und auch über die Menge selber entscheiden kann.

Eltern
Zu einer Kindertagesstätte gehören selbstverständlich auch Eltern, denn sie vertrauen uns ihr wichtigstes Gut an: ihr Kind! Bereits vor und während der Eingewöhnung bemühen wir uns um einen guten Kontakt mit den Eltern. Gerne bieten wir im Vorfeld Führungen durch unsere Kindertagesstätte an. Daher verstehen wir die Zusammenarbeit mit Eltern als Elternpartnerschaft, zum Wohle der zu betreuenden Kinder

Während der Zeit in der Kita bieten wir allen Eltern (mindestens) 1x jährlich ein Entwicklungsgespräch an. Für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindertagesstätte ist es wichtig, dass wir im Gespräch bleiben. Wir berichten Ihnen gerne über unsere Planungen und bitten auch um Hilfe, wo sie erforderlich ist (zum Beispiel bei Ausflügen). Gerne nehmen wir auch Anregungen entgegen.

Bereits vor der Aufnahme informieren wir auf einem Elternabend über den Verlauf der Eingewöhnungszeit und die ersten Wochen in der Kita. Es folgen dann weitere Elternabende, z.B. Kennenlern-Elternabend, Bastel-Elternabend, Elternabende zu bestimmten Themen. usw.

Gelegentlich laden wir auch Referenten ein. Themenwünsche von Eltern sind da willkommen und erforderlich, um den Informationsbedarfen auch wirklich begegnen zu können.

Die Eltern jeder Gruppe wählen eine Elternvertretung sowie deren Vertretung. Alle gewählten Vertreter aus den verschiedenen Gruppen bilden die Elternvertretung bzw. den Elternbeirat gemäß § 10 des Niedersächsischen Gesetzes für Kindertageseinrichtungen. Der Elternbeirat wird über alle Belange der Kindertagesstätte ins Benehmen gesetzt.

Bärbel Wilke
Posener Straße 17 a
21391 Reppenstedt
Tel.: 04131 612 90

Öffnungszeiten
7.00 - 17.00 Uhr
8.00 - 12.00 Uhr (Vormittagsgruppen)
8.00 - 14.00 Uhr (3/4-Gruppe)
8.00 - 16.00 Uhr (Ganztags- / Integrationsgruppe)
16.00 - 17.00 Uhr (Spätdienst für die Ganztagsgruppen)

Sonderöffnungszeiten

07.00 - 08.00 Uhr Frühdienst

12.00 - 13.00 Uhr Spätdienst für die Halbtagsgruppen

14.00 -15.00 Uhr Spätdienst für die 3/4 Gruppe

16.00 - 17.00 Uhr Spätdienst für die Ganztagsgruppen

Schließungszeiten

  • 3 Wochen in den Sommerferien
  • Zwischen Weihnachten & Neujahr
  • 4 Tage Fortbildungs- / Studientage
  • 1 Tag für den Betriebsausflug

Termine

27.9. Großelterntag (Gartengruppe)

2.10. Andacht zu Erntedank

16.10. Ausflug zum Tierheim (Gartengruppe)

25.10. Besuch bei KerVita

28.10. Elternabend NUR für Väter mit Vasco Selms

1.11. Die Kita ist geschlossen

13.11. Bastelternabend (rote Gruppe)

14.11. Bastelelternabend (Gartengruppe)

18./19.11. Der Fotograph kommt

18.11. Laterne gehen bei KerVita

25.11. Theaterbesuch beim e.novum (blaue Gruppe)

29.11. Besuch bei KerVita

6.12. Mitmach-Konzert zu Nikolaus

12.12. Weihnachtsmärchen für die Regenbogenkinder

20.12. Letzter Kita-Tag mit Andacht

23.12. - 30.12. Die Kita ist geschlossen

02.01.2020 Erster Kita-Tag

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