Montag, 21.05.2012
 

Evangelische Kita "St. Michaelis" Am Weißen Turm


Öffnungszeiten

07.30-08.00 Uhr Frühdienst
08.00-12.00 Uhr Regelbetreuungszeit
12.00-13.00 Uhr Spätdienst

Kontakt

St. Michaelis

Jeanette Kleis

Am Weißen Turm 8

21335 Lüneburg

04131-45380


Größere Kartenansicht

Aktuelles

Wir gestalten regelmäßig mit der Diakonin und Pastorin unsere Gottesdienste!

 

 

„Und? Was machen wir jetzt?“ fragt Kindergartenleiterin Jeannette Kleis in die Runde. Justus, Oleg, Ibrahim, Mia, und Jakob sitzen mit den andern Kindern im Kreis um ein bunt gestaltetes großes Windlicht. „Wir feiern Gottesdienst“ sagt Vanessa mit Blick auf Diakonin Anna Kristin Lübber, die ihre Gitarre in der Hand hält. Daraufhin begrüßt Barbara Hustedt die Kinder und verwandelt sich mit Talar und Beffchen in eine Pastorin. Die Kerze wird angezündet. Aus dem Bewegungsraum des Kindergartens wird eine kleine Kirche. „Halli, hallo, wie schön, dass Ihr da seid,“ das Begrüßungslied erklingt aus 20 kleinen Kehlen.

Einmal im Monat kommen Diakonin Anna Kristin Lübber und Pastorin Barbara Hustedt in den Kindergarten der St. Michaelisgemeinde Am Weißen Turm, um mit Kindern und Erzieherinnen Gottesdienst zu feiern. Vor Ostern und vor Weihnachten beschließt der Gottesdienst eine Projektwoche, mit denen die Kinder an die großen christlichen Feste herangeführt werden. Dann sind auch die Eltern der Kinder beim Gottesdienst dabei.

Heute geht es im Gottesdienst um Kälte und Wärme. Eine große Wanne mit Schnee steht im Raum und Sahida, Daorsa, Sultan, Larissa und Max reißen sich darum, die Hände reinzustecken, um sie anschließend an Handschmeichlern und Wärmflaschen wieder zu wärmen. Was wärmt uns? Was lässt uns frieren? Die Kinder tragen ihre Erfahrungen zusammen. Und singen „Danke, guter Gott“, dass wir nicht frieren müssen, danke, dass wir nicht allein sein müssen, danke, wenn sich nach einem Streit alle wieder vertragen.

Am Ende stehen alle im Kreis und sprechen den Segen:

„Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst: keiner ist da, der dich versteht;

keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst: keiner ist da, der dir hilft;

keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst: keiner ist da, der dich liebt.

Der Friede Gottes sei mit dir und allen, die dir begegnen.“

 

 

 

Kindergarten-Gottesdienst in der Kirche

„Ist das Jesus?“Staunend stehen die Kinder des Kindergartens Am Weißen Turm vor dem großen Thriumphkreuz im Turm der St. Michaelis-Kirche. Dann suchen sie weiter. „Ist das auch Jesus?“ fragen Sie vor dem Altar und betrachten eingehend das Bild von der Kreuzesabnahme Jesu. Auch das Kruzifix auf dem mobilen Altar entgeht ihnen nicht. Aufmerksam betrachten sie Bilder und Gegenstände. Dieser Raum ist anders, als der, in dem sie sonst mit uns Gottesdienst feiern, im Kindergarten. Zweimal im Jahr kommen die Kinder vom Kindergarten Am Weißen Turm in die Kirche, um hier Gottesdienst zu feiern. Das sind immer besondere Tage.

Diesmal geht es im Gottesdienst um den Soldaten Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler teilt. Die Erzieherinnen spielen den Kindern die Geschichte vor. Dann denken wir zusammen darüber nach, was wir alles miteinander teilen können: z.B. einen Apfel und Spielzeug. Zum Abschluss tragen wir Licht durch die Kirche. Die Kinder haben ihre Laternen mitgebracht. Singend zieht der Lichterzug durch die Unterkirche und einmal durch die große Kirche. Dann erst geht’s zurück in den Kindergarten.

Über uns

Das ist unser kleiner Kindergarten

Wir sind ein eingruppiger Kindergarten, inmitten des Wohngebietes "Am Weißen Turm" und können 20 Kinder im Alter von 3-6 Jahren aufnehmen. Der Kindergarten gehört zu der  Kirchengemeinde St.Michaelis und steht Kindern aller Konfessionen offen.

Vorwort des Trägers
Die Evangelisch- lutherische Kirchengemeinde St. Michaelis ist Trägerin und Betreiberin des Kindergartens im Wohngebiet "Am Weißen Turm/ Hinter der Saline". Der Kirchenvorstand benennt eine Pastorin/einen Pastor, die/der gegenüber den Mitarbeiterinnen und den Eltern die Interessen der Kirchengemeinde wahrnimmt und gegenüber dem Kirchenvorstand die Interessen der Mitarbeiterinnen und der Eltern deutlich macht.

Bei dieser Aufgabe wird die Pastorin /der Pastor durch Eltern- und Kirchenvorstandsvertreter unterstützt. Der Kindergarten „Am Weißen Turm“ nimmt seinen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag entsprechend des Orientierungsplanes niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder und der landeskirchlichen Rahmenkonzeption wahr. Er orientiert sich außerdem an den von Trägern, ErzieherInnen und Elternvertretern erarbeiteten Leitsätzen, IQUE genannt.

Die Kirchengemeinde

  • ist verantwortlich für die Zielsetzung und Umsetzung unten genannter Aufträge. Sie erarbeitet mit den Mitarbeiterinnen eine regelmäßig fortschreibende Konzeption.
  • führt die Dienstaufsicht über die Mitarbeiterinnen der Einrichtung.
  • schafft Formen der Zusammenarbeit, in die Eltern Kinder und Mitarbeiterinnen einbezogen sind.
  • ist verantwortlich für die Qualifikation und Fortbildung der Mitarbeiterinnen.
  • sorgt für gute Zusammenarbeit mit den anderen Teilen der Gemeindearbeit.
  • vertritt die Interessen der Einrichtung auf verschiedenen Ebenen von Kirche und Diakonie, sowie im kommunalen Bereich.

Vorwort des Teams
"Komm doch herein...." so lautet unser Motto. Wir freuen uns auf den Besuch Ihres Kindes in unserm Kindergarten! Wir sind dankbar für das Vertrauen, dass Sie und Ihr Kind uns entgegenbringen. Dieses Konzept ist der rote Faden für unsere Arbeit und wird laufend fortgeschrieben.

2. Rahmenbedingungen
Unsere Einrichtung ist ein eingruppiger Kindergarten. Wir können in unserer Vormittagsgruppe 20 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt aufnehmen. Das Gebäude des Kindergartens ist ursprünglich als Sozialraum der Wohnanlage entstanden. Durch einen Erweiterungsraum, wurde es 1994 für die jetzige Nutzung hergerichtet. So können wir in einem Gruppenraum und einem Bewegungsraum mit Ihren Kindern spielen, lernen, leben und lachen.

"Wir "- das sind zwei sozialpädagogische Fachkräfte und eine Vertretungskraft. Unsere Öffnungszeiten, Ferienzeiten und andere Bedingungen unserer Arbeit stehen in der Benutzungsordnung, die sie mit dem Betreuungsvertrag bei uns erhalten können. Für Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

3. Lebenssituation der Kinder und Eltern
Die ersten Lebensjahre sind besonders wichtig für die Entwicklung eines Kindes. In dieser Zeit werden durch Erziehung und Umwelt Grundlagen gelegt, die für das spätere Leben entscheidend sind. Wir haben festgestellt, dass die Erziehungsaufgabe sich erschwert hat und Kinder erheblich von Medien (Fernsehen, Computer, Nintendo.......) beeinflusst werden. Oftmals ist der Tag verplant, so dass spontane Spielverabredungen nicht stattfinden können.

Es gibt kaum noch Orte an denen Kinder unbeobachtet und unkontrolliert spielen können. – Viele Familien leben, z.B. bedingt durch Arbeitslosigkeit, in beengten Wohnverhältnissen, so dass Kindern die Bewegung fehlt.

4. Diese Ziele möchten wir mit Ihrem Kind erreichen:
Wenn Ihr Kind zu uns in den Kindergarten kommt, dann helfen wir ihm in den ersten drei Monaten, die Räume des Kindergartens mit dem Außenspielgelände und seinen eigenen Platz darin kennen zu lernen. Darüber hinaus unterstützen wir Ihr Kind beim Lernen der Namen der anderen Kinder unserer Gruppe. Wir nehmen jedes Kind in seiner Persönlichkeit an, stellen uns zur Verfügung und bieten ihm Gelegenheit, Vertrauen zu uns zu fassen.

Wenn Ihr Kind ein Jahr bei uns ist, dann haben wir es so ins Spiel hinein begleitet, dass es Kinderfreundschaften geschlossen hat. Wir schaffen täglich Anreize, die die Bewegungsfreude Ihres Kindes herausfordern damit es sich die Welt und seinen Körper erobern kann.

Wenn Ihr Kind zwei Jahre bei uns ist, dann haben wir Ihr Kind ermutigt, seine Gefühle und Interessen wahrzunehmen. Es übt sich darin seine Position in der Kindergruppe zu vertreten und eigene Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Wenn Ihr Kind in die Schule kommt, dann haben wir es darin unterstützt, dass es selbständig für sich sorgen kann und für sich und andere Verantwortung übernimmt. Es kümmert sich z.B. um jüngere Kinder, weiß wo seine Sachen sind und kann sich an Regeln halten.

Wir haben Ihr Kind dazu angehalten, sich an Aufgaben zu wagen, die mehrere Schritte über einen längeren Zeitraum erfordern.

Wir haben Ihr Kind an lebenspraktische Dinge herangeführt, dazu gehört unter anderem das Anziehen, Ordnung halten, Abwaschen, Aufräumen, Fegen, …………..

4.1.
Als evangelischer Kindergarten gehen wir vom christlichen Menschenbild aus.

Dies kann in diesen drei Aussagen beschrieben werden.

  1. Jeder Mensch ist ein einmaliges Geschöpf Gottes.
  2. Der Mensch ist von Gott angenommen in seinen Stärken und Schwächen.
  3. Gott lädt Menschen ein, ihm zu vertrauen.

Hiervon ausgehend, beziehen wir uns auf lerntheoretische Ansätze, die jedem Kind seinen eigenen Lernrhythmus zugestehen Es wird selbst tätig und eignet sich seine Welt an (Hans-Joachim Laewen, Dez. 2001). In Anlehnung an M. Montessori helfen wir Ihrem Kind, es selbst zu tun, geben Anregungen und wecken seine Neugier. Regeln und Verabredungen geben Ihrem Kind dabei einen wichtigen Orientierungsrahmen in dessen Grenzen es sich ausprobieren kann.

4.2
Wir orientieren uns am Situationsansatz d.h. dass wir Themen aus dem Lebensbereich Ihres Kindes aufgreifen, die es gerade interessiert. Unser Bestreben ist es, Ihr Kind ganzheitlich zu fördern. Dies geschieht in unserer alters- gemischten Gruppe im Freispiel und durch gezielte Angebote. Auch die Sprachförderung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Gerade für unsere Kinder mit einer anderen als der deutschen  Muttersprache, ist es wichtig, die deutsche Sprache     so weit zu erlernen, dass sie sich in der Kindergruppe und mit uns verständigen können Dabei sind wir als Bezugspersonen mit unserer eigenen Sprechfähigkeit ein wichtiges sprachliches Vorbild. Wir vermitteln Sprache durch mit einander spielen, singen, Buch betrachten, Kreisspielen, Sprechstein…. Die Sprachförderung ist also kein Zusatzprogramm, sondern findet im alltäglichen miteinander statt. –  Für die ganzheitliche Förderung Ihres Kindes bieten sich uns viele Möglichkeiten:

Im Bewegungsraum mit seinen verschiedenen Spielgeräten, kann Ihr Kind seinem Bewegungsdrang nachgehen. Es kann Höhlen bauen, mit Fahrzeugen sein Gleichgewicht ausprobieren oder in der Hängematte entspannen. Häufig bauen wir einen Bewegungsparcour auf, der sehr gern angenommen wird.

Auch unser Außenspielgelände bietet vielfältige Anreize zur Bewegung und des Spiels. Jeden Dienstag kann Ihr Kind sein eigenes Fahrzeug mitbringen.

Im Gruppenraum hat Ihr Kind die Gelegenheit zum Bauen und Konstruieren. Mit Holzbausteinen, Duplo, Murmelbahn und Triangel- Puzzel entwickelt es sein räumliches Verständnis. Im Spiel mit anderen Kindern entstehen immer neue Ideen, die dann umgesetzt werden.

Hier findet ihr Kind auch eine große Auswahl an Tischspielen und Puzzeln mit denen es Farben, Formen, Zahlen, Zuordnungen und Zusammenhänge lernen kann. Dazu kommt die Ausdauer ein Spiel zu beenden und es aushalten können, nicht immer zu gewinnen! Ihr Kind lernt im Spiel mit anderen Kindern, sich an Regeln zu halten.

In der Puppenecke hat Ihr Kind die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und ein Buch zu betrachten oder sich vorlesen zu lassen. Außerdem kann Ihr Kind sich von Donnerstag bis Montag ein Buch des Kindergartens ausleihen. Ebenso finden in der Puppenecke verschiedenste Rollenspiele statt, Ihr Kind kann sich verkleiden und Situationen des Alltags nachspielen und so spielerisch verarbeiten. Es lernt die Welt mit anderen Augen zu sehen.

In der Bastelecke findet Ihr Kind verschiedene Bastelmaterialien, Scheren und Stifte, die frei zugänglich sind. Hier kann es selbständig und phantasievoll nach seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten tätig werden. Es entstehen kleine „Kunstwerke“, die für Ihr Kind eine besondere Bedeutung haben, die es nach seinen eigenen Plänen entwickelt hat und die auch besondere Beachtung verdienen!

4.3. Die Bedeutung des Spiels
Die Haupttätigkeit Ihres Kindes in seiner Kindergartenzeit ist das Spiel. Dabei ist Spielen in diesem Alter mit Lernen gleichzusetzen! Das Spiel geschieht um seiner selbst willen. Ohne dass es bewusst   angestrebt wird, lernt Ihr Kind viel, was später von großem Nutzen sein wird. Jede Spielsituation bietet seinen eigenen Lerneffekt. Das Wichtigste ist, Ihr Kind wird aus eigenem Antrieb tätig und hat Freude dabei! Aus diesem Grund hat das Freispiel bei uns den größten Schwerpunkt. In dieser Zeit kann Ihr Kind tun was es möchte, entscheiden mit wem es spielen möchte. Wir gestalten unsere Spielräume so, dass Ihr Kind zum Spielen und Handeln herausgefordert wird.

 4.4. Das Frühstück
Nach dem Freispiel wird um 9.30 Uhr unsere Frühstücksglocke geläutet. Die Kinder gehen Hände waschen, holen sich Geschirr und ihre Tasche. Nach einem Gebet wird zusammen gefrühstückt. Anschließend putzen wir mit den Kindern Zähne! Wir bitten Sie, Ihrem Kind eine abwechslungsreiche, ausgewogene Mahlzeit mitzugeben.

Übrigens: richtiges Kauen stärkt die Mundmuskulatur und fördert das Sprechen!
Ihr Kind bekommt bei uns Milch, Kakao, Tee, Selters und Wasser. Bitte geben Sie ihm keine anderen Getränke mit. Süßigkeiten werden in der Regel nur an Geburtstagen verteilt. Sehr gerne angenommen wird unser Obst- und Gemüseteller, für den alle Eltern in gewissen Abständen etwas beisteuern.

Einmal im Monat findet unser gemeinsames Frühstück statt. Dazu wird mit Hilfe der Kinder eine lange Tafel schön gedeckt und wir bereiten das Frühstück gemeinsam zu. Dabei berücksichtigen wir natürlich auch unsere muslimischen Kinder, die kein Schweinefleisch essen dürfen. Außerdem findet einmal im Monat eine gemeinsame Koch- oder Backaktion statt.

5. Unsere religionspädagogische Arbeit
Unsere religionspädagogische Arbeit findet im täglichen Miteinander statt und ist Teil unserer ganzheitlichen Erziehung. Unser Kindergarten nimmt auch Kinder anderer nationaler Herkunft, Sprache, Religion und kultureller Werte auf und erfüllt damit den gesetzlichen Anspruch. Offenheit und Achtung vor anderen Kulturen ist integrativer Bestandteil unserer Arbeit. Ihr Kind lernt andere Gewohnheiten, Gebräuche und Erklärungen kennen, es nimmt die jeweiligen Unterschiede wahr und wird sich seiner Herkunft bewusst. Religiöse Themen, christliche Rituale und Feste wie Ostern, Erntedank, Laterne gehen zu St. Martin, Nikolaus, die Adventszeit gehören mit zu unserer religiösen Arbeit. Genauso wie die Offenheit zu grundlegenden Fragen der Kinder nach Sinn und Ziel des Lebens, Glück und Trauer, Geborgen- und Verlassenheit, Vertrauen und Angst, Gut und Böse, Leben und Tod. Wir gestalten Familiengottesdienste in der Michaeliskirche und im Kindergarten in Zusammenarbeit mit unserer Pastorin und unserer Diakonin mit.

6. Ein Vormittag in unserem Kindergarten
Um 7.30 Uhr öffnet unser Kindergarten und wir begrüßen die Kinder, die für den Frühdienst angemeldet sind.

Bis 8.00 werden die Getränke und der Obstteller für das Frühstück vorbereitet. Dabei können die Kinder mithelfen oder sie beschäftigen sich im Gruppenraum.

Von 8.00 bis spätestens 8.30 Uhr kommen die anderen Kinder, sie klingeln an der Tür und wir sagen uns „Guten Morgen“. Entweder gehen sie sofort zu ihren Spielkameraden, sie haben uns etwas Wichtiges zu erzählen oder möchten mit uns spielen, basteln, lesen …In der Zeit des Freispiels, hat jedes Kind die Möglichkeit zu spielen, zu lesen, zu basteln, sich zu bewegen- eben aktiv zu sein. Es kann fast immer selbst bestimmen, wo es tätig werden möchte(manchmal ist “ Mädchentag“ im Bewegungsraum!).

Um 9.30 Uhr frühstücken wir und nach dem Zähneputzen gegen 10.30 beginnt das Aufräumen, das vorher angekündigt wird. Danach kommen wir zu unserem Morgenkreis im Bewegungsraum zusammen. Wir  begrüßen uns mit einem Morgenlied, danach wird erzählt, vorgelesen, gespielt…..alles was sich zum aktuellen Thema ergibt und den Bedürfnissen der Kinder entspricht.

Nach ca. einer halben Stunde ziehen sich in der Regel alle Kinder wettergerecht an und gehen auf unseren Spielplatz oder wir machen einen Ausflug in die Umgebung. Das Anziehen dauert unterschiedlich lange, aber  wir wollen Ihrem Kind helfen es selbst zu tun!

Manche Kinder können leider nur kurz auf den Spielplatz, weil sie schon gegen 11.30 Abgeholt werden und das gibt dann oft Tränen. Bis 12.00 sind alle bis auf die Spätdienst- kinder abgeholt.

Die Spätdienstkinder haben dann die Möglichkeit, sich mit ihrem zweiten Frühstück zu stärken und anschließend zu spielen bis ca. 12.50 Uhr aufgeräumt wird. Um 13.00 Uhr ist der Kindergarten dann zu Ende!

Bitte helfen Sie Ihrem Kind mit, daran zu denken sich zu verabschieden, wenn es abgeholt wird. Denn sonst ist es schwierig, den Überblick zu behalten und wir machen uns unnötig Sorgen!  Da wir fast jeden Tag mit den Kindern ins Freie gehen oder einen Ausflug machen,

möchten wir Sie bitten, Ihrem Kind zweckmäßige Kleidung mitzugeben, die auch schmutzig werden kann.

7. Zusammenarbeit mit den Eltern
Wir wollen vertrauensvoll mit Ihnen zusammen arbeiten, um eine gute Entwicklung Ihres Kindes zu erreichen. Wir wünschen uns, zum Wohle Ihres Kindes, eine offene und ehrliche Erziehungspartnerschaft mit Ihnen. Wir erwarten von Ihnen, dass Sie sich mit Fragen und Kritiken an uns wenden und sind bereit, uns damit auseinanderzusetzen. Für eine gute Zusammenarbeit ist es wichtig, dass Sie die Aushänge lesen oder sich von uns erklären lassen. Gerne können Sie uns auch einen Vormittag im Kindergarten besuchen. Wir bitten Sie um Unterstützung durch Teilnahme bei den Elternabenden, dem Elternfrühstück, in der Elternvertretung oder Gestaltung von Festen. Einmal im Jahr bieten wir Ihnen die Möglichkeit, etwas über den Entwicklungsstand Ihres Kindes zu erfahren. Dazu laden wir Sie zu den Elternsprechtagen ein. Möchten Sie zwischenzeitlich etwas über Ihr Kind erfahren, sind wir gern zu einem Gespräch bereit.

8. Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen
Unser Team setzt sich aus zwei sozialpädagogischen Fachkräften(Leitung und Gruppenleitung)einer Vertretungskraft und einer Reinigungskraft zusammen.Frau Gresny  ist für den Gruppendienst und die Sonderdienste zuständig. Unsere derzeitige Vertretungskräfte, Frau Beckmann und Frau Scharenberg, springen bei Krankheit, Fortbildung oder Urlaub einer Mitarbeiterin ein. Unsere Reinigungskraft Frau Zieroth kommt dann, wenn der Kindergartenbetrieb vorbei ist. Einen Hausmeister haben wir leider nicht, so dass es sein kann, dass wir auch einmal Ihre Unterstützung brauchen. Frau Kleis leitet den Kindergarten und ist ebenfalls im Gruppendienst tätig.

Einmal in der Woche setzen wir uns nach dem Kindergarten zu einer Dienstbesprechung zusammen. Dann wird besprochen wie die Arbeit der nächsten Wochen aussieht, wer wofür zuständig ist, Elterngespräche werden vorbereitet, es wird eine Aktion geplant oder pädagogische Artikel werden gelesen und besprochen… Zusätzlich finden zwei Studientage im Jahr statt, an denen der Kindergarten geschlossen bleibt und wir für unsere Arbeit wichtige Themen erarbeiten und reflektieren. Wir haben die Pflicht und das Recht, uns fortzubilden. Von solchen Fortbildungen haben wir schon viele gute Ideen mitbekommen, die wir mit Ihren Kindern umsetzen.

9. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
Zum Wohle Ihres Kindes ist die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen sehr wichtig. Dazu stehen wir in Kontakt mit anderen ev. Kindergärten, unserer Fachberaterin in Lüneburg, unserer kollegialen Praxisberaterin aus Lüdersburg, der Heiligengeistschule, der Hermann Löns Schule, dem Stadtteiltreff SalinO. Wenn Sie es wünschen, nehmen wir gerne den Kontakt zu behandelnden Ärzten und Therapeuten auf.

Wir freuen uns über eine Rückmeldung zu unserer Konzeption! Sollten Sie noch Fragen haben, sind wir gerne zu einem Gespräch bereit.

Leitung und Team

Frau Kleis